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Modernisierung DB0REN Teil 3

Von , 26. Januar 2012 22:42

Als erstes steht die Steuerung auf dem Plan. Wie immer kommt erstmal ein Atmel in Grundschaltung auf die Leiterplatte und dann wird die Schaltung Stück für Stuck erweitert.

Nachdem der Controller seine ersten Lebenszeichen von sich gegeben hat, habe ich angefangen Software zu schreiben. Als kleines Problem habe ich die Telegraphie-Ausgabe gesehen. Der Controller muss Morsen können und parallel muss die restliche Software weiterlaufen.

Also habe ich dem Atmel vorsichtig das Morsen gelernt. Die Morse-Routine benötigt 2 Timer. Mit einem Timer wird der Ton erzeugt und der andere Timer steuert die Punkte und Striche. Somit bleibt der Controller frei für andere Aufgaben. Das Hauptprogramm muss den zu morsenden Text einfach nur in eine Variable schreiben und der Text wird in Telegraphie ausgegeben:

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Da ich zur Erzeugnung des Tons eine Timer verwende kann ich die Frequenz beliebig ändern. Im Notfall könnte der Controller auch “Alle meine Entchen” spielen ;-)

 

 

 

 

Modernisierung DB0REN Teil 2

Von , 23. Januar 2012 17:41

Beim Zusammentragen von diversen Unterlagen habe ich gerade was Kultiges gefunden:

Nach dem Auftasten (Aktivieren) der Relaisstation wird als erstes automatisch das Rufzeichen ausgegeben. Dies geschieht in der Regel in Telegraphie. Als in den 90ern Sprachspeicher immer günstiger wurden, hat man bei DB0REN eine Sprachausgabe eingebaut. Ab dem Zeitpunkt wurde das Rufzeichen in Telegraphie und in Sprache ausgegeben. Für viele Benutzer war das recht nervig. Als ich damals die Betreuung des Relais übernommen habe war es meine erste Amtshandlung, die Sprachausgabe wieder auszubauen.

Wer es vermisst hat:

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Ein paar Gedanken über das neue Relais habe ich mir auch schon gemacht:

- Alle Komponenten in separaten 19″ Gehäuse
- Möglichst gute Schirmung zwischen Sender und Empfänger
- Empfindlicher und Großsignalfester Empfänger
- Sendefrequenz und Empfangsfrequenz so stabil wie möglich (Quarz/Heizung)
- Sender für 24/7-Betrieb auslegen
- Steuerung so flexibel wie möglich und erweiterbar gestalten
- Anbindung von Echolink
- Möglichkeit Rundsprüche zu übertragen (externe Empfänger / MP3 von PC)
- Steuerung und Programmierung über PC
- Stromsparend
- Dynamische Rauschsperre
- Abfrage von Empfangspegel
- Bakenfunktion

 

Modernisierung DB0REN Teil 1

Von , 20. Januar 2012 22:38

Für alle Nicht-Funkamateure sollte ich erst mal erklären, was DB0REN ist. Bei DB0REN handelt es sich um ein Rufzeichen einer Amateurfunkstelle. Genauer gesagt um eine Relaisstation. Das Relais steht auf dem Wetzstein und arbeitet im Amaterufunkband auf 438,825 MHz. Im Prinzip besteht das Teil aus einem Empfänger, Sender und einer passenden Steuerung.

Seit 2003 bin ich der Verantwortliche für dieses Relais. Die komplette Technik habe ich vom Vorgänger übernommen und nur bis jetzt in Stand gehalten. An der Antennenanlage gab es schon einige Veränderungen und Tests. Siehe hier, hier und hier. Damit es für die Zukunft schneller geht, die Mast umzulegen gab es ja die Seilwinde….

Die Elektronik des Relais habe ich bis jetzt nicht großartig verändert. Lediglich kleinere Reparaturen durchgeführt. Die noch aktuelle Technik besteht aus einer umgebauten BBC-Verilink RT33 (Bj. 197?).

Hier ein Bild von diversen Reparaturen:

In dem gelben Kasten sind alle Komponenten komplett untergebracht:

Die Sende- und Empfangstechnik ist komplett original von BBC. Die Steuerung wurde von einem unbekannten OM konstruiert. Sie basiert auf einem Z80. Fehlende Funktionen in der Steuerung wurden durch wilde Relaisschaltungen auf Lochraster realisiert. Vermutlich hatte niemand Zugang zum Quellcode der Software. Alles ein ziemliches Ducheinander. Dokumentation gibt es so gut wie keine zu dem Teil.

Da sich in der letzten 40 Jahren so einiges getan hat, soll das Relais jetzt auf aktuellen Stand gebracht werden.

 

 

 

Bremsdruckregler einstellen

Von , 18. Januar 2012 10:03

Die Tage habe ich versucht, einem Hasen der mit vor Auto gerannt ist, das Leben zu retten. Bei der Vollbremsung habe ich irgendwie die komplette Straße gebraucht, weil ständig das Heck ausgebrochen ist. Resultat: Hase hat überlebt und ich war verwirrt. Ich hab das gleich nochmal getestet und wieder festgestellt, dass die Hinterachse total überbremst.

Wird wohl daran liegen, dass ich den Bus tiefergelegt hab und den Bremsdruckregler nicht neu eingestellt hab. Das der Effekt so krass ist, hätte ich nicht gedacht. Ich fahre ja auch schon seit knapp 2 Jahren so rum. Schande über mein Haupt.

Wenn man den Regler korrekt einstellen will, benötigt man ein Bremsdruckprüfgerät und stellt den Regler so ein, dass der Bremsdruck vorne und hinten irgendwelchen Vorgaben entspricht.

Ich kann den Preis von so einem Bremsdruckprüfgerät nicht verstehen. Ist das Teil vergoldet???

Ich hab mit ein paar Bremsschläuche, passende Nippel und 2 Manometer organisiert. Das hat alles zusammen keine 20€ gekostet:

Das sollte den gleichen Zweck erfüllen. Man kann es nur nicht so gut ablesen. Testweise habe ich ein Manometer erst mal nur vorne am Bremszylinder angeschlossen.

Ich hatte bisher keine Ahnung welche Drücke in so einem Bremssystem herrschen. Bei einer Vollbremsung kommen locker 200bar zusammen.

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Nachdem das nun so schön funktioniert kommt das zweite Manometer an den Ausgang des Bremsdruckreglers. Damit ich das Teil vom Fahrersitz auch ablesen kann wird es mit einer Webcam abgefilmt:

So hab ich nun schön beide Manometer im Blick:

Erst mal habe ich die aktuellen Werte nachgemessen. Bei 50bar an der VA liegen an der HA gute 35bar an. Das ist viel zu viel:

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Vorgabe sind 50bar an der VA und 20bar an der HA. Das ganze natürlich bei einer definierten Stellung / Einfederweg der Hinterachse. So 100%tig genau geht das leider auch nicht, da es für die Tieferlegungsfedern keine Angaben gibt. Ich habe das dann mal gemittelt.

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Danach habe ich alles wieder ordentlich entlüftet:

Anschließend habe ich noch ein paar Fahrversuche gemacht und die Einstellung als gut empfunden. Die HA blockiert nun bei Vollbremsungen nicht mehr.

Fernsteuerung für Standheizung Reloaded

Von , 13. Januar 2012 22:29

Irgendwie ist die Aktion mit der Fernsteuerung doch etwas in die Hose gegangen. Aus ungeklärten Gründen hat sich die Heizung von alleine eingeschaltet und die Batterie leergesaugt. Zum Glück hat der Bus zwei Batterien.

Entweder hat das Handy doch noch irgendwelche Töne von sich gegeben oder es gab irgendwo HF-Einstrahlungen vom Handy oder APRS-Sender im Auto. Ist jetzt egal. Es kommt ne neue Lösung her.

Ich hab mir bei eBay ein paar alte C35 geschossen. Die Handys haben noch eine RS232 Schnittstelle und funktionieren auch mit E-Plus :-)

Leider hatte ich auf die schnelle einen passenden Stecker für das Handy. Also wird es direkt angeschlossen:

Nun kann man mit dem Handy ganz bequem über AT-Befehle kommunizieren. Das ganze übernimmt ein kleiner Controller.

Sobald das Handy klingelt wird die Nummer von Anrufer abgefragt. Wenn die Rufnummer OK ist, wird geprüft ob die Heizung bereites eingeschaltet ist. Falls nicht wird für 100mS die Einschalttaste der Heizung betätigt.

Somit kann ich nun die Heizung durch einen kostenlosen Anruf definiert einschalten.

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Man könnte das jetzt noch erweitern und auch das Einschalten über SMS zulassen oder sich irgendwelche Statusmeldungen per SMS schicken lassen. Aber einfach nur ein warmes Auto am Morgen reicht mir aus.

Das ganze funktioniert schon über eine Woche ohne Probleme.

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