Ich hab meinen Messaufbau nochmal duchdacht und beschlossen, alles anders zu machen. Die Endstufe muss in die Messung mit einfließen. Filter sollten ja auch generell mit der Stufe zuvor und danch gemessen werden. Somit fliest die Anpassung in die Messung mit ein.
Damit ich mit Endstufe wobbeln kann, benötigt ich einen Dedektor, der etwas mehr Leistung aushält. Für diesen Zweck habe ich das Wattmeter modifiziert.

An die Rückwand kommt eine zusätzliche Buchse, wo man die Spannung vom Messinstrument abgreifen kann. Die Spannung kann ich dann am Polyskop wieder darstellen.

Hier der neue Messaufbau:

Der Ausgang vom Polyskop geht auf die Endstufe. Nach der Endstufe kommt das Topfkreisfilter und dann das Wattmeter. Die Messspannung vom Wattmeter wird dann wieder auf das Polyskop zurückgekoppelt. Für korrekte Frequenzmarken sorgt der Funkmessplatz. Da das Polyskop einen Koppel-C im NF-Eingang hat, kann es den absoluten Betrag der Leistung nicht anzeigen. Um das ausgleichen zu können hängt zusätzlich noch der Oszi an der Messspannung des Wattmeters. Alle HF-Verbindungleitungen (Endstufe / Fitler) entsprechen dem Endstadium. Somit haben die Leitungslängen auch keinen Einfluss mehr.

Das Polyskop zeigt mir nun die Druchlasskurve des Filters inkl. Frequenzmarken.

Am Oszi kann hab ich zwar keine Frequenzmarken mehr, kann aber die Ausgangsleitung (in Watt) ablesen und hab somit einen Anhaltspunkt über die Dämpfung.

In den Bildern ist nur ein Topf angeschlossen. Er ist auch noch nicht wirklich abgegleichen. Es zeigt sich aber schon eine Vermutung. Je nach Ausgangsleitung der Endstufe verschiebt sich die Durchlasskurve des Filters:
Ich denke mal, dass sich der Ausgangswiderstand der Endstufe von der Leistung abhänig ist. In dem Video hatte ich das Filter bei 20Watt grob abgeglichen. Wenn ich nun die Leistung reduziere verschiebt sich die Druchlasskurve nach unten.
Das hätte ich nun so wieder nicht gedacht. HF ist ein seltsames Zeug….
Irgendwann muss ich mich mal um das Polyskop kümmern. Derweil muss das “Ersatzgerät” herhalten

Auf Schweiky’s kleiner Homepage gibt es übrigens die kompletten Unterlagen zu dem Polyskop. Da das “Zweitgerät” keine Netzbuchse mehr hatte, musste ich es doch mal öffnen und ein Kabel anschließen. Da hab ich gleich mal ein paar Bilder vom Innenleben gemacht:











Das Filter ist nun wieder komplett zusammengebaut.

Es folgten die ersten Abgleichversuche am Polyskop. Erst jedes Filter einzeln und dann beide zusammen.

Irgendwie bin ich mit dem Ergebnis aber nicht wirklich zufrieden.

Die Duchlasskurve sieht am Polyskop nicht wirklich gleischmäßig aus. Die Dämpfung kann man nur abschätzen. Als ich das Filter dann an den Sender angeschlossen habe, gab es extreme Dämpfung. Ebenfalls war der Abgleich am Sender auf maximale Leistung komplett anders als der am Polyskop. Wenn ich das Filter am Sender auf maximale Leistung abgeglichen habe und dann wieder ans Polyskop angeschlossen habe, war die Durchlasskurve grauenhaft und lag auch nicht bei der Sendefrequenz. Irendwas mache ich falsch.
Nun kann es mit dem Filter weitergehen. Ich will am Ausgang des Senders dieses Schöne Topfkreisfilter einsetzen. Es ist ein kommerzielles Filter, das schon mal für das 70cm Band umgebaut und verwendet wurde.

Damit alles Ordentlich ist und ein einheitliches Steckersystem herrscht, habe ich die Buchsen gegen TNC-Buchsen ausgetauscht.

Die restlichen Öffnungen wurden alle verschossen, damit alles schön “HF-Dicht” ist.
Die Koppelschleifen habe ich so übernommen, wie sie waren:

Irgendwie steht die Renovierung momentan an erster Stelle und ich habe fast keine Zeit mehr, was anderes zu machen
Aufstehen, Arbeiten, Wohnung, kurz in die Bastelbude, Schlafen. Mehr geht momentan nicht…
Ich habe in der kompletten Wohnung den Boden rausgerissen. Ursprünglich waren Balken + Dielen drin. Nachdem die Balken weg waren, hatte man freien Blick auf die Beton-Decke des Kellers. Als Träger für die Decke waren Eisenbahnschiehen verbaut. Die Decke war leider nicht komplett mit Beton aufgefüllt, sodass die Träger oben ca. 4cm überstanden. Als erstes habe ich alles mit Estrich ausgeglichen, dass ich eine ebene Fläche habe. Diese Aktion war Anfang des Jahres. Den Kies für den Estrich musste ich in der Wohnung lagern, dass er auftauen kann. Mein Baustofflieferant hat mich auch für blöd erklärt, als ich bei -5° Kies bestellt hab. Bekommen hatte ich dann ein paar gefrorene Klumpen. Da ich auf Grund der Kälte alles in der Wohnung machen musste war ständiges Umräumen angesagt. Der Betonmischer stand im Flur und die Materialien im Wohnzimmer. Nach dem die ersten beiden Räume fertig waren musste alles umgeräumt werden….
Nachdem dann der Boden ausgeglichen war, kam die Fußbodenheizung an die Reihe. Das ist eine normale 0815-Konstuktion. Als erstes habe ich die Dämmung (3cm Styropor) verlegt. Das waren die Rollen, die auch mal in der Garage standen. Dann eben die Rohre und nochmal Estrich. Die letzte Schicht Estrich ist ca. 5cm dick. Weniger wäre mir zu riskant gewesen. Bis jetzt ist kein einziger Riss aufgetreten. Den Estrich hab ich – wie immer – selbst abgemischt (0/8er Kies, Zement, Zusatz für FBH). Die Heizung hängt mit einem Thermostatmischer direkt an der Heizung. Eigentlich dachte ich, dass ich mit dem Mischer hinkomme. Leider kann ich die Vorlauftemperatur nicht niedriger als 35° einstellen. Eigentlich ist der Mischer ja auch als Begrenzer für die Trinkwassertemperatur nach einem Boiler gedacht
Nun werde ich doch eine Einzelraumregelung für die FBH basteln. Für jeden Raum wird die Rücklauftemperatur geregelt. Der Mischer wird dann auf 40° Vorlauf eingestellt und gut. Dann kann ich es auch im Bad wärmer haben als im Wohnzimmer
Ist aber alles noch in Planung.
Geplant ist auch noch ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Ein paar Ideen habe ich schon, wie man so was kostengünstig basteln kann.
Über meine Wohnung werde ich nicht ausgiebig bloggen. Ein bisschen Privatsphäre muss noch übrig bleiben bzw. muss nicht jeder wissen, wie meine Kloschüssel aussieht. Über witzige Details, bzw. Haussteuerung wird es natürlich massenweise zu lesen geben.
Hier noch ein paar Bilder von der Baustelle:











